Bei ihm läuft´s - Mark Forster im Interview

Erfolgssänger Mark Forster (35) tourt momentan mit seinem aktuellen Album „Liebe“ durch Deutschland. Am 14. September gibt er ein Open-Air-Konzert am Baldeneysee in Essen.

In der aktuellen Ausgabe des Bistumsmagazins BENE spricht Mark Forster über seine Leidenschaft fürs Pilgern. 2009 lief er den Jakobsweg und gewann auf dem Gang Erkenntnisse, die sein Leben veränderten. Forster habe sich „auf dem Weg vorgenommen, nicht nur hobbymäßig Musik zu machen, sondern ernsthaft an einem Album zu arbeiten. Es zu schreiben, aufzunehmen und fertigzustellen“, sagt er.

Im Interview erinnert sich der Musiker auch an Kirchenbesuche mit seiner Mutter. Forster: „Damals mussten wir sonntags immer zur Kirche. Als ich acht war, war in meinem Universum die Möglichkeit überhaupt nicht gegeben, dass das irgendwann nicht mehr so ist. Ich habe mich in der Kirche häufig umgeguckt und dabei gesehen, dass all meinen Freunden langweilig war. Der Einzige, der Spaß hatte, war der Pfarrer. Dann habe ich gedacht, werde ich halt Pfarrer. Irgendwann habe ich aber gecheckt, dass es noch Alternativen gibt.“ Auch wenn er sich nicht im klassischen Sinne als gläubig bezeichnet, habe ihn seine katholische Erziehung geprägt, sagt er. „Ich bin ein wenig neidisch auf Menschen, die uneingeschränkt glauben können“, so der Sänger. „Das ist ein schöner Anker, ein schöner Hafen.“

Menschliche Vesäumnisse machen es einem schwer

Die Menschen, die aufrichtig glauben, würde er als aufrichtig und nicht unzufrieden empfinden, beschreibt er. „Ich selbst bin weit weg von der Katholischen Kirche, obwohl ich jemand bin, der sich viele Gedanken macht, der offen und interessiert ist. Aber irgendwie hat mich die Katholische Kirche ein bisschen verloren.“ Das erklärt er sich so: „Es ist ja meistens nicht der Kern oder der Grundgedanke dieser Institution, der einen auf Distanz hält. Es sind eher die menschlichen Versäumnisse, die es einem so schwer machen, dem Ganzen zu folgen.“

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